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FANTAS­TI­SCHE FRAUEN.

Posted on 22. April 202025. April 2020 by sven

SURREALE WELTEN VON MERET OPPEN­HEIM BIS FRIDA KAHLO

Der Surrealismus im ersten Drittel des 20sten Jahrhunderts, war zunächst ein „Ding“ von Männern. Und ganz gleich, ob das Weibliche nun als „Göttin, Teufe­lin, Puppe, Fetisch, Kind­frau oder wunder­ba­res Traum­we­sen“ dargestellt wurde: Die Frau blieb das zentrale Thema surrea­lis­ti­scher Männer­fan­ta­sien.
Künst­le­rin­nen gelang­ten zunächst nur als Part­ne­rin oder Modell in den Kreis um den Grün­der der Surrea­lis­ten-Gruppe, André Breton.

Aber doch recht schnell brachen sie aus diesem Rollen­ver­ständ­nis aus und schu­fen eigenständige und selbst­be­wusst Arbeiten.
Was die Künst­le­rin­nen des Surrea­lis­mus von ihren männ­li­chen Kolle­gen vor allem unter­schei­det, ist die Umkehr der Perspek­tive: Durch die „Befra­gung“ des eige­nen Spie­gel­bilds oder das Einneh­men unter­schied­li­cher Rollen begaben sich sie sich auf die Suche nach einem für sie neuen weib­li­chen Iden­ti­täts­mo­dell.

Claude Cahun, Selbstporträt (I am in Training… Don’t Kiss Me), ca. 1927, Vintage-Silbergelatineabzug, 11,7 x 8,9 cm, Privatsammlung, © Claude Cahun

„Die Schirn Kunst­halle Frank­furt beleuch­tet erst­mals den weib­li­chen Beitrag zum Surrea­lis­mus und zeigt, dass die Betei­li­gung von Künst­le­rin­nen wesent­lich umfas­sen­der war als allge­mein bekannt und bislang darge­stellt.“

Ithell Colquhoun, Anatomie des Baumes, 1942, Öl auf Holz, 57 x 29 cm, The Estate of the late Dr. Jeffrey Sherwin and the Sherwin Family, © Samaritans, Noise Abatement Society & Spire Healthcare

Die Ausstel­lung konzen­triert sich auf Künst­le­rin­nen, die direkt mit der Anfang der 1920er-Jahre in Paris gegrün­de­ten surrea­lis­ti­schen Bewe­gung verbun­den waren, auch wenn es zeitweise nur für kurze Zeit war.

Mit rund 260 beein­dru­cken­den Gemäl­den, Papier­ar­bei­ten, Skulp­tu­ren, Foto­gra­fien und Filmen von 34 inter­na­tio­na­len Künst­le­rin­nen bildet die Ausstel­lung ein viel­fäl­ti­ges stilis­ti­sches und inhalt­li­ches Spek­trum ab.

Neben bekann­ten Künst­le­rin­nen wie Louise Bour­geois, Claude Cahun, Leonora Carring­ton, Frida Kahlo, Meret Oppen­heim, Doro­thea Tanning oder Toyen sind zahl­rei­che unbe­kannte, aufre­gende Persön­lich­kei­ten wie Alice Rahon oder Kay Sage zu entde­cken.
Die Ausstel­lung spie­gelt zudem internationale Netz­werke und Freund­schaf­ten zwischen den Künst­le­rin­nen in Europa, den USA und Mexiko.

Leonora Carrington, Selbstbildnis in der Auberge du Cheval d’Aube, 1937/38, Öl auf Leinwand, The Metropolitan Museum of Art, New York © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Eine Ausstel­lung der Schirn Kunst­halle Frank­furt in Koope­ra­tion mit dem Loui­siana Museum of Modern Art, Humblebæk
Kuratorin: Dr. Ingrid Pfeif­fer

Dr. Ingrid Pfeiffer, Kuratorin der Ausstellung, © Schirn Kunsthalle Frankfurt 2015, Foto: Gaby Gerster

Eingangsfoto:
Frida Kahlo, Selbstbildnis mit Dornenhalsband, 1940, Öl auf Leinwand, Collection of Harry Ransom Center, The University of Texas at Austin, Nickolas Muray Collection of Modern Mexican Art © Banco de México Diego Rivera Frida Kahlo Museums Trust/VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Alle Infos unter: schirn.de

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