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Thomas Struth, ALICE, CERN, Saint Genis-Pouilly 2019

SURVIVAL IN THE 21ST CENTURY

Posted on 14. Juni 2024 by sven

Ausstellung bis zum 5. November 2024

Das Ausstellungsprojekt SURVIVAL IN THE 21ST CENTURY fragt nach den Grundlagen des Lebens im
Zeitalter der Polykrise. Die von Georg Diez und Nicolaus Schafhausen in enger Abstimmung mit den Deichtorhallen entwickelte Ausstellung bezieht dabei elementare Fragen von Ökologie, Technologie oder
Spiritualität mit ein. Die SCHOOL OF SURVIVAL erweitert die rund vierzig internationalen künstlerischen
Positionen und macht den Ausstellungsort zu einem Lernraum für die Zukunft.

Andrea Bowers, Deep Green, 2023
Copyright: Courtesy of the Artist and Andrew Kreps Gallery, New York, Photo: Kunning Huang


SURVIVAL IN THE 21ST CENTURY stellt Grundfragen menschlicher Existenz in den Mittelpunkt und
reflektiert die radikalen Brüche, die uns bevorstehen: den Klimawandel, die digitale Revolution, die
wachsende Ungerechtigkeit im nationalen und globalen Maßstab, die Krise der Demokratie, die Frage von
Gemeinschaft. Die aufwendige Ausstellung mit zahlreichen multimedialen Installationen und einer vom
Büro Bundschuh Architekten entworfenen Ausstellungsarchitektur führt vor, wie kulturelles Überleben
neue kulturelle Praktiken nötig macht.

James Bridle, Aegina Battery, 2022 | Copyright: Photo: Billie Clarken, Courtesy the Artist and NOME, Berlin

In einer radikal komplexen Welt stellen sich grundlegende Fragen anders und neu: Wie können wir anders
wirtschaften, bauen und wohnen, anders essen, anders Technologie für den Menschen nutzen, wie können wir von nicht-westlichen oder prähistorischen Gesellschaften lernen, wie lässt sich das menschliche und nicht-menschliche Miteinander anders organisieren, wie wird aus Ökologie eine umfassende Lehre, wie können wir unsere demokratischen Prozesse und Institutionen so verändern, dass sie transparenter, direkter, demokratischer werden?

Kablusiak, Ookpiks, 2023 | Copyright: Courtesy the artist, Norberg Hall


Die Ausstellung will über die künstlerische Praxis hinaus Weltentwürfe zugänglich machen. Sie ist ein
gesellschaftliches Angebot, gemeinsam und voneinander zu lernen, als konstruktive Öffentlichkeit – in
Workshops, Lectures und kontinuierlich durch das seminarhafte Bildungsangebot der SCHOOL OF
SURVIVAL
auch in die Stadt hinein. Das Museum wird zu einer Art Schule für das neue Jahrhundert, die den Wandel der Bildung und des Lernens als wesentlich ansieht und aufnimmt. Kunst ist das Medium, Überleben ist das Ziel.

Goshka Macuga, Who Gave Us a Sponge to Erase the Horizon?, 2022 | Copyright: Courtesy of Goshka Macuga

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler

MIT WERKEN VON Panteha Abareshi, Lawrence Abu Hamdan, Yalda Afsah, Abbas Akhavan, Assemble &
AAU Anastas, Mohamed Bourouissa, Andrea Bowers, James Bridle, Julian Charrière, Sam Chermayeff
Office, Edith Dekyndt, Simon Denny, Cao Fei, Liam Gillick, Lubaina Himid, Kablusiak, Leon Kahane, Paul
Kolling, Sharon Lockhart, Goshka Macuga, Taus Makhacheva, Jota Mombaça, Shaun Motsi, New Red Order
(NRO), Olaf Nicolai, Christelle Oyiri, Céline Pagès, Trevor Paglen, Grayson Perry, Shlomo Pozner, Bruno
Serralongue, Jeremy Shaw, Charles Stankievech, Thomas Struth, Ron Terada, Emmanuel Van der Auwera,
Syrus Marcus Ware.

Kontakt:

Halle für aktuelle Kunst Hamburg-City
Deichtorstr. 1–2, HH-City

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