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Vhils – Gesichter aus Mauern geschlagen

Posted on 14. November 201414. November 2014 by sven

Der portugiesische Graffiti- und Streetart-Künstler Alexandre Farto aka Vhils  wurde 1987 geboren. Seine künstlerische Fertigkeit entwickelte durch sein Studium an der University of the Arts in London.

In die Praxis setze er sowohl in London und Lissabon um, wo er auch gleichzeitig wohnte. Aufmerksamkeit erregte er, als während des Can-Festivals eines seiner aus dem Putz geschlagenen Gesicht neben einer Arbeit der Streetart-Ikone Banksy erschien. Die Times zeigte ein Bild von Vhils bei der Arbeit und dem Ruhm stand nichts mehr im Weg. In der Folge wurde er von Steve Lazarides, Banksy s Agenten, unterstützt und gefördert und hatte Ausstellungen in der Magda Danysz-Gallery.

Norfolk_Hotel_Artwork_in_Fremantle
„Norfolk Hotel Artwork in Fremantle“ by mel – http://www.flickr.com/photos/merufumoto/8603567525/. Licensed under CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons.

Während des Fremantle Street Art Festival 2013 wurde das Norfolk Hotel von Vhils mit dem Bildnis der ersten weiblichen Senatorin von Australien, Dorathy Tangney versehen.

Quelle: Wikipedia

Publikationen:

Vhils Selected Works
VhilsSelectedWorks

Der junge, mittlerweile international gefeierte Künstler Alexandre Farto aka Vhils erschafft handwerklich herausragende Porträts. Anstelle von Farben, arbeitet er mit der Wandoberfläche – das heißt: Vhils meißelt, bohrt, reißt, kratzt oder sprengt seine Bilder aus Mauern und Plakatwänden heraus!

Sei Vorgehen im urbanen Raum zeugt von einer geradezu archäologischer Akribie. Hierbei legt er die unter den unzähligen Schichten von Plakaten, Dreck und Putz verborgenen Porträts frei.  Diesen ungewöhnlichen Stil entwickelte Vhils bereits in den ersten Graffiti-Tagen im zarten Alter von 13 Jahren auf den Straßen seiner portugiesischen Heimat.

Vhils
Vhils

Die Situatuion in seiner Heimat war durch ein großes Chaos geprägt: Das Ende der faschistischen Diktatur in den 70er Jahren brachte ein visuelles Durch- und Übereinander aus sozialistischen Propagandaplakaten und den aufkommenden Werbeplakaten westeuropäischer und US-amerikanischer Prägung. In dieser Umgebung begann Vhils an seinen ersten Kunstwerken zu arbeiten.

Oft wird Vhils’ Kunst als eine produktive Form von Zerstörung verstanden – und das, nicht zu Unrecht! Hier wird Putz wird aus Häuserwänden herausgemeißelt, Silhouetten in Metall gefräst, verstörend poetische Porträts mit Hammer und Meißel erschaffen.

„Vhils porträtiert den Menschen als überaus facettenreiches soziales Tier, das im Wechselspiel mit seiner Umwelt flüchtige Eindrücke hinterlässt, erschafft, verwischt, übertüncht und wieder vergisst.“

Über sein Leben und seine Arbeit sind mittlerweile drei hochwertige Bildbände erschienen.

Entropie
Entropie – von Vhils (HRSG.)

 

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